Pressemitteilung

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21 April 2016

zu aktuellen Presseberichten über Missbräuche und Abrechnungsbetrug im Bereich der häuslichen Intensivpflege

Seit einigen Tagen wird in den Medien über einen breit angelegten Missbrauch der Leistungen der Pflegeversicherung und (gesetzlichen und privaten) Krankenversicherung im Bereich der häuslichen Krankenpflege, insbesondere der häuslichen Intensivpflege berichtet. Nach Schätzungen sollen bis zu 20 % der Mittel für diesen Bereich durch vornehmlich aus Russland stammende Personen und Organisationen missbräuchlich Gegenstand von Abrechnungsbetrug bilden. Nach den Berichten sollen nicht ausreichend qualifizierte Personen für Aufgaben der Intensivpflege eingesetzt, aber als Fachkräfte abgerechnet werden. Es sollen nicht erbrachte Leistungen abgerechnet werden. Es sollen weitere missbräuchliche Handlungen begangen werden.

Unsere Gesellschaft, die Intensiv und Heimbeatmungsdienst München GmbH & Co. KG („IHM“), gehört zu den Geschädigten durch die in den Medien geschilderten Machenschaft. IHM bemüht sich in besonderer und von den jeweiligen Kostenträgern (Pflegeversicherungen, Krankenversicherungen, privat wie gesetzlich) als korrekt und leistungsfähig anerkannten Leistungserbringern. IHM setzt ausschließlich qualifiziertes Pflegepersonal ein. Soweit eine entsprechende Formalqualifikation vorgesehen ist, haben die Pflegekräfte die erforderliche Berufsqualifikation; wurde diese nicht in Deutschland erworben, ist die Qualifikation unserer Pflegekräfte in Deutschland behördlich anerkannt. Die erbrachten Pflegeleistungen werden von den jeweiligen Leistungsträgern regelmäßig geprüft und beurteilt, IHM bekommt dabei regelmäßig ausgezeichnete Bewertungen. IHM hat über die Anforderungen der Kostenträger hinaus eigene Qualitätssicherungsrichtlinien erarbeitet, die auch überwacht werden. Diese über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Richtlinien werden auf Wunsch mit den Kostenträgern im Rahmen von Zusatzvereinbarungen verbindlich festgeschrieben.

Der Einsatz von medizinisch zureichend und auch formal qualifiziertem Personal, die Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Einhaltung der fachlichen Vorgaben der Kostenträger für die erbrachten Leistungen der häuslichen Intensivpflege verursachen erhebliche Kosten. Aus diesem Grunde gehört IHM zu den Betroffenen und Geschädigten der in den Medien geschilderten unlauteren Machenschaften anderer Anbieter im Bereich der häuslichen Krankenpflege, die die erforderlichen Standards, insbesondere in Bezug auf die Qualifikation der eingesetzten Pflegekräfte, nicht beachten oder insgesamt betrügerisch arbeiten. IHM begrüßt daher außerordentlich die jetzt von Politik und Kostenträgern ins Auge gefassten Maßnahmen zur Unterbindung von Missbrauch und Abrechnungsbetrug im Bereich der Krankenpflege, insbesondere der häuslichen Intensivpflege. Für IHM ist es eine erfreuliche Herausforderung, sich künftig einem fairen Wettbewerb im Sinne nicht nur der Versichertengemeinschaft und Kostenträger, sondern vorrangig der Patienten stellen zu können.

Dem Wohl der Patienten gilt die vorrangige Aufmerksamkeit der Pflegekräfte und Geschäftsführung von IHM.

Ismaning, im April 2016

Dr. Dr. Mladen Kovacevic


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